Putin zu Kiews Kriegserklärung

Russlands Präsident Putin zur 30-tägigen Kriegserklärung der Urkaine

Putin verkündete auf dem G20-Gipfel in Buenos Aires, Argentinien, dass es „mit derzeitiger Regierung in Kiew“ keinen Frieden geben wird. Hintergrund ist eine Kriedserklärung von 30-tägiger Dauer gegen Russland.

Hintergrund

Ein russisches Schiff rammte ein ukrainisches Militätschiff (wie auf einem Video sichtlich zu sehen). Man vermutet, dass es ein absichtlicher Angriff war, denn das russische Schiff steuerte direkt auf das Militärschiff zu. Offenbar wollten die Russen das ukrainische Militär schädigen, um eventuell die Ukraine zu provozieren, die Schuld auf sie zu lenken. Aber wieso eigentlich?

Der Kreml in Moskau ordnete (von Russland bestritten) die Annexion der Krim, einer ukrainischen Halbinsel im Schwarzen Meer, an. Diese hat einen historischen Hintergrund, denn viele Russen leben heute noch da. Die Annexion der Krim war nicht völkerrechtsmäßig, weshalb die Halbinsel international der Ukraine noch zugeordnet wird. Die Ukraine gibt ihren völkerrechtlichen Anspruch auf die Krim nicht auf. Seit 2014 herrscht ein bewaffneter Konflikt zwischen von Russland unterstützten Milizen und ukrainischen Truppen.

Das Motiv

Russland wird bis heute international für den Völkerrechtsbruch stark kritisiert und erlebte einen massiven Image-Verlust. Um auf öffentlicher Bühne besser auftreten zu können, wollen die Russen die Schuld wahrscheinlich von sich weg auf die ukrainische Regierung schieben. Durch das Ramm-Manöver sollte Kiew proviziert werden und selbst die sozusagen kriegslustige Partei in diesem Konflikt sein.

Das falsche Ergebnis

Das erhoffte Ergebnis seitens der Russen blieb aus. Zwar erklärte das ukrainische Parlament mit Unterschrift des Präsidenten Petro Poroschenko für 30 Tage den Krieg und ließ seine Streitkräfte in volle Kampfbereitschaft versetzen. Die Empörung breitet sich allerdings über den Grund aus, welcher für die Ukraine ein „Akt militärischer Aggression“ ist. Die Provokation ging also nach hinten los.

Auf dem G20-Gipfel in Buenos Aires, Argentinien, gab Russlands Präsident Wladimir Putin, der einen freudigen Handschlag mit Saudi-Arabiens Thronfolger Mohammed bin Salman machte, bekannt, dass es „mit derzeitiger Regierung in Kiew“ keinen Frieden geben wird. Dem russischen Autokraten ist also abgesehen vom Fall „Khashoggi“ auch Frieden egal.

Quellen

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